Capena: Neue Firmenzentrale ab 2016

Bei der Firma Capena, die auf massive Stahlbetonpools aus einem Guss mit einem speziellen PP-Schalungssystem spezialisiert ist, stehen die Zeichen auf Expansion.

Das bislang in Kirchheim/München beheimatete Familienunternehmen wird im Frühjahr 2016 ein neues, deutlich größeres Produktions- und Verwaltungsgebäude im benachbarten Feldkirchen beziehen. Dort wurde ein 4 250 m2 großes Grundstück erworben. Neben einem 2 500 m2 großen Lager sowie der Produktion werden dort Büro-, Besprechungs- und Schulungsräume entstehen, wie Vertriebsleiter Eberhard Lindner (im Bild oben rechts mit Geschäftsführer Christoph Sterr) erläuterte. Außerdem bietet das Grundstück Platz für einen Ausstellungspark mit verschiedenen Capena-Pools.

Das Unternehmen blickt auf eine langjährige Erfahrung als Schwimmbadbauer zurück. Im Jahr 2008 erfolgte dann der Schritt zum Hersteller – mit einem eigenen, zum Patent angemeldeten Schalungssystem, das die robusten Eigenschaften von Stahlbeton mit der flexiblen Ausführung variabel zusammenstellbarer PP-Schalungsbausysteme verbindet. „Der Erfolg unseres Systems hat dazu geführt, dass unsere Kapazitäten in Kirchheim nicht mehr ausreichen“, sagt Eberhard Lindner. In Feldkirchen könne man nun den wachsenden Bedarf nach Capena-Pools besser bedienen.

Das Unternehmen verfügt über ein europaweites Vertriebsnetz, wobei Deutschland, Österreich, die Schweiz und Frankreich als die wichtigsten Märkte gelten. In Deutschland arbeitet Capena mit rund 50 Schwimmbad-Fachhändlern zusammen. Jeder neue Händler wird bei seinem ersten Capena-Projekt vor Ort von den Capena-Technikern und Monteuren begleitet und eingewiesen.

Als zusätzlichen Service baut Capena seinen Kunden die Einbauteile in der deutschen Produktion vorab ein und liefert die qualitativ hochwertigen Treppen vormontiert zur Baustelle. Das System bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl an Beckenformen und unterschiedlichste Treppenvarianten zu realisieren. Die Module aus Polypropylen werden mit Betonstahl armiert, anschließend werden Boden, Treppe und Wände in einem Schritt ausbetoniert. Der geringe Platzbedarf der Schalungselemente sorgt zudem für niedrige Liefer- und Lagerhaltungskosten.

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