"Einer der weltweit größten Marktplätze der Branche"

Hält sich für ihren fordernden Job mit Skisport, Kraft- und Ausdauertraining sowie Golfen und Saunieren fit: Katharina C. Hamma, die Geschäftsführerin der Koelnmesse. Foto: Koelnmesse

In gut fünf Wochen, vom 7. bis 10. November, findet in Köln die „aquanale/FSB 2017“ statt. Im
Exklusivinterview mit SCHWIMMBAD+SAUNA äußert sich Katharina C. Hamma, die Geschäftsführerin der Koelnmesse, zum diesjährigen Messekonzept und zu den Messe-Highlights – und sie gewährt dabei auch persönliche Einblicke.

SCHWIMMBAD+SAUNA: 2015 wurde für die „aquanale/FSB“ erstmals ein neues Themenhallen-Konzept entwickelt. Wie werden sich „aquanale“ und FSB im Verbund in diesem Jahr darstellen und was zeichnet die Veranstaltungen aus?
Katharina C. Hamma: Das erfolgreiche Themenhallen-Konzept ist erneut Grundlage der Hallenstruktur von „aquanale“ und FSB 2017. Nuancen beziehungsweise Feinjustierungen haben wir natürlich eingearbeitet. Dieses Konzept sorgt dafür, dass Synergien noch besser genutzt und zusätzliche Businessnetzwerke auf nationaler und internationaler Ebene geschaffen werden.
Mit der Zusammenlegung der Schwimmbadbereiche aus „aquanale“ und FSB ist einer der weltweit größten Marktplätze für die Branche entstanden. Die Hallen 6 und 7 stehen ganz im Zeichen der privaten und öffentlichen Schwimmbadanlagen sowie des Sauna-, SPA- und Wellnessbereichs, klar gegliedert in sechs Themenwelten. Die Vorteile liegen auf der Hand: nationale und internationale Fachbesucher aus öffentlichen Schwimmbädern, Freizeitbädern, Schwimmbadfachbetrieben, Thermen, Hotels, Sanitär-, Heizung-, Klimatechnik (SHK), Architektur- und Planungsbüros sowie aus den Bereichen Sauna, SPA und Fitness erhalten einen umfassenden Überblick über das gesamte Produktspektrum.

S+S: Können Sie etwas zum aktuellen Stand der Vorbereitungen, zu Ihren Erwartungen und zu den wichtigsten Trends sagen?
Hamma: Es läuft hervorragend, wir sind „fully booked“! Zurzeit laufen noch einzelne Anfrage ein, die wir versuchen zu erfüllen. Unser Ziel, das sehr gute Ergebnis aus 2015 mit damals 912 Ausstellern noch einmal zu steigern, werden wir schaffen. Insgesamt rechnen wir mit rund 950 ausstellenden Unternehmen aus circa 50 Ländern. Auf die jeweilige Veranstaltung bezogen heißt dies: zur aquanale erwarten wir rund 300 Aussteller aus 25 Ländern, zur FSB rechnen wir mit einer Beteiligung von nahezu 650 Unternehmen aus 45 Ländern. Vor allem auf internationaler Ebene haben wir weiter punkten können. Über 60 Prozent der Aussteller von „aquanale“ und FSB kommen aus Europa und Übersee. Und die aktuellen Besucherregistrierungen stimmen uns mehr als optimistisch, auch auf Besucherseite eine signifikante Steigerung erzielen zu können.
„aquanale“ und FSB sind für die beteiligten Branchen heute ein „Must“, denn sie bieten gemeinsam einen einzigartigen Marktüberblick, vor allem aber erste Einblicke in die Themen der urbanen Zukunft. Bei beiden Fachmessen stehen die Themen Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit in Material und Funktion, Energieeffizienz, Gesundheit, Urbanisierung und natürlich die Möglichkeiten der Digitalisierung im Vordergrund. Hinzu kommen relevante Themen, wie beispielsweise der „Bewegungsraum Pausenhof“, den wir zur FSB entsprechend herausstellen wollen. Die gesellschaftlichen Veränderungen, wie zum Beispiel die längere Verweildauer der Kinder in den Schulen oder der erhöhte Bedarf an neuen Schulen und nicht aufschiebbarer Renovierungen bestehender Schulgebäude, erfordern eine frühzeitige und zukunftsorientierte Planung der Bildungs- und Bewegungsinfrastruktur. Wie die Schüler ihre Pausen und Freizeiten in der Schule sinnvoll und auch aktiv verbringen, ist ein wichtiger Aspekt, der in diesem Zusammenhang zu sehen ist.

S+S: Beide Messen zeichnen sich immer durch ein umfangreiches Begleitprogramm aus. Welche Highlights sind in diesem Jahr dabei?
Hamma: Das 7. Internationale Schwimmbad- und Wellness-Forum ist erneut die inhaltliche Klammer zwischen den Themen und Fragenstellungen aus dem privaten und öffentlichen Schwimmbadbereich. Der Fokus wird in diesem Jahr auf den Themenschwerpunkten Aus- und Weiterbildung, Mitarbeiterqualifizierung, Normierung und Sicherheitsaspekte, Betreibermodelle, wie auch Architektur, Design und Materialität liegen. Die stetig wachsende Internationalisierung der „aquanale“ und auch die des 7. Internationalen Schwimmbad- und Wellnessforum wird durch die Kooperation mit den führenden Schwimmbadverbänden aus aller Welt und den Organisationen aus den USA eindrucksvoll unterstrichen.
Der 25. IAKS Kongress, der globale Expertentreff, konzentriert sich in diesem Jahr auf die komplexen Aufgabestellungen, wie sich Kommunen zur Sicherstellung gesunder Lebensumwelten in der Zukunft aufstellen müssen. Neue Ansätze in der Finanzierung, Umsetzung und im nachhaltigen Betrieb von Sport- und Freizeitanlagen sind unabdingbar, um diese Herausforderung zu meistern. Wir haben zu aquanale und FSB noch eine Vielzahl spannender und informativer Sonderschauen und Vortragsreihen, wie beispielsweise die Sonderschau der European Waterpark Association zum Thema „materialität – immaterialität“ oder die Vorträge „Sicherheit bei Sport-Großveranstaltungen“, „Neue Eishallen braucht das Land“ und „Nachhaltigkeit von Sportstätten und Sporträumen“. Das umfassende Programm finden Ihre Leser auf den Websites der jeweiligen Messe. 

S+S: Noch eine persönliche Frage: Welche Form von Wellness ist Ihnen am liebsten?
Hamma: Ich bin ein sehr aktiver Mensch, der als Ausgleich zum fordernden Beruf seine Freizeit gerne sportlich gestaltet. Entspannung bedeutet für mich, meinen Körper fit und gesund zu halten. Dafür spiele ich gerne Golf und laufe Ski. Einmal die Woche steht Kraft- und Ausdauertraining an und wenn ich mal ganz viel Zeit habe – was leider nicht so oft vorkommt – genieße ich eine Auszeit in der Sauna.

SCHWIMMBAD+SAUNA: Frau Hamma, vielen Dank für das Gespräch!

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