Speck Pompen Nederland feiert gelungenen Neustart

Die niederländische Vertretung des fränkischen Pumpenspezialisten Speck Pumpen wurde bereits 1985 gegründet.

Speck Pompen Nederland, so der vollständige Name, sitzt in Zevenaar, einem verkehrstechnisch günstig gelegenen Ort nahe der deutschen Grenze. Seit 1999 wird Speck Pompen von Charl Stapelbroek geführt, im Jahr 2013 mussten er und sein Team ihre bislang größte Herausforderung bestehen: Denn am 
6. September 2013 brannte eine benachbarte Kunststoff-Fabrik, die Flammen schlugen über und zerstörten Verwaltung, Lager und Fuhrpark von Speck Pompen innerhalb weniger Stunden. Nach einigen Monaten der Improvisation konnte im Mai 2014 der Neubau bezogen werden. Der Neustart wurde dazu genutzt, Architektur, Büroflächen und Betriebsorganisation nach modernsten Gesichtspunkten auszurichten.

Da das Archiv den Flammen zum Opfer fiel, stellten Stapelbroek und Back-Office-Managerin Debby Elfrink auf eine papierlose 
Bürostruktur um. Seit Januar 2015 korrespondiert die ganze Vertretung zudem ausschließlich auf Englisch. „Wir sind ein historisch gewachsenes Handelsland. Wir verfügen über sehr viele internationale Kontakte – darunter immer mehr Großkunden, die Englisch sprechen“, erläutert Stapelbroeks den Sprachwechsel. Zu den Kunden von Speck Pompen gehören namhafte Werften und die niederländische Marine.

Zudem befindet sich in jeder Stadt ein gut ausgestattetes Schwimmbad. „Alles muss da sein: Rutschen, Whirlpool, Sauna, Salzwasserbecken, Massagen usw.“, freuen sich Stapelbroek und dessen Vertriebsleiter Alex Bolder, die zusammen mit Debby Elfrink die Unternehmensleitung bilden. Gut ausgestattet ist auch die neue Werkstatt von Speck Pompen: Ein 
digitaler Prüfstand für Kreiselpumpen bis zu 150 m3/h Fördermenge lässt nach Reparaturen keine Fragen mehr offen. An Aufträgen mangelt es derzeit nicht: Für ein öffentliches Bad liefert Speck Pompen in diesem Jahr 102 Schwimmbadabsorber „Badu BK“ für eine umweltfreund­liche Wassererwärmung. ­Außerdem werden drei Hallenbäder komplett mit Speck Pumpen bestückt. Diese finden übrigens in nicht einmal 24 Stunden ihren Weg vom ­fränkischen Neunkirchen nach Zevenaar an der deutsch-­niederländischen Grenze.

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