Beckenabdichtungsprüfung von Schomburg

Beckenabdichtungsprüfung von Schomburg

Die klassischen Methoden zur Überprüfung der Beckendichtheit sind mit gewissen Nachteilen behaftet. Die Firma Schomburg aus Detmold hat eine Alternative mit einem Funkeninduktor entwickelt, die weder eine aufwendige Beckenbefüllung noch eine zerstörende Probennahme erfordert.

Die hundertprozentige Dichtheit eines Schwimmbeckens ist ein absolutes Muss. Um sie sicherzustellen, wird bei Fliesenbecken vor dem Verlegen der Fliesen die Qualität der Abdichtungsmaßnahme überprüft. Gewöhnlich erfolgt dies durch eine zweiwöchige Probefüllung mit Wasser. So können Undichtigkeiten geortet und Schwachstellen nachgearbeitet werden.

Anschließend ist eine weitere Probefüllung notwendig. Diese Art der Dichtheitskontrolle bedeutet in der Regel hohe Kosten, einen extra Zeitaufwand sowie einen hohen Verbrauch von Wasser.

Als weitere Möglichkeit können Proben der Abdichtung an verschiedenen Stellen des Beckens genommen werden. Diese sogenannte zerstörende Maßnahme hat den Nachteil, dass – wie der Name schon sagt – durch die Probennahme die Abdichtung an dieser Stelle zerstört wird und nachträglich sorgfältig ausgebessert werden muss. Außerdem sind auf diese Weise nur punktuelle und keine flächendeckenden Überprüfungen möglich.

System aus mehreren Komponenten
Um diese Mankos auszuschließen, hat Schomburg das System „Den-sare-2002“ entwickelt, mit dem sich Fliesenverbundabdichtungen großflächig und zerstörungsfrei mittels eines Funkeninduktors überprüfen lassen. Schwachstellen können damit auf den Punkt genau festgestellt und bei Bedarf überarbeitet werden.

„Den-sare-2002“ ist einsetzbar in allen Beanspruchungsklassen, vorrangig in hochbeanspruchten Bereichen in Schwimm-, Sole- und Spaßbädern. Das System besteht aus mehreren Komponenten – je nach Anforderung in vier verschiedenen Varianten. „Aso-flex-AKB“ übernimmt die Abdichtfunktion. Die vorgeschaltete Vorgrundierung „Asodur-SG2“ gibt zusätzliche Sicherheit bei feuchten Untergründen.

Leitbänder als zentrales Element
Ein zentraler Bestandteil des Systems sind die „Aso“-Leitbänder. Diese werden in einem Raster von 5/5 bzw. 10/10 Meter verlegt. Die Leitbänder werden an mindestens zwei gegenüberliegenden Stellen aus der abzudichtenden Fläche herausgeführt. An diesen Enden wird später das Mess-gerät zur Dichtheitsprüfung angeschlossen.

Auf die Fläche wird dann der Leitlack „Asodur-V115W“ aufgetragen. Dieser wird im Rollverfahren verarbeitet und mit einer Fellrolle gleichmäßig verteilt.

Die Überprüfung der Porendichtheit erfolgt nach einer Wartezeit von circa 24 Stunden. Bei
+20 °Celsius wird dann vor der Verklebung der keramischen Beläge die Dichtheitsprüfung nach DIN 55670 mit einem Funkeninduktor durchgeführt. Auf eine zerstörende Prüfung der Abdichtung kann daher verzichtet werden.

Text: Schomburg

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