Die Evolution des Fertigpools

Evolution des Fertigpools

Seit über 20 Jahren fertigt Niveko kundenindividuelle Fertigschwimmbecken. Im Rahmen einer Händlerschulung besuchte SCHWIMMBAD+SAUNA das Unternehmen am Stammsitz in Nivnice/Tschechien und konnte dabei neben der Produktion auch das neue, speziell für Niveko-Pools entwickelte Steuerungssystem „nPooL control“ unter die Lupe nehmen.

Mit der Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen begann 1991 die Firmengeschichte des von Šimon Janča  gegründeten Familienunternehmens Niveko. 1995 wurden dann am Stammsitz in Nivnice, einem kleinen Ort im Osten der Tschechischen Republik, die ersten Pools mithilfe eines Schweißverfahrens für Thermoplaste hergestellt. Heute verlassen jährlich zwischen 400 und 450 „Polystone“-Fertigbecken die hochmoderne Produktionsanlage. Inzwischen beliefert Niveko Kunden in rund 15 europäischen Ländern, Deutschland war 2003 einer der ersten Exportmärkte des tschechischen Unternehmens.
„Jedes unserer Becken ist individuell auf die Wünsche der Kunden abgestimmt“, sagt Marketing- und Finanzleiter Lukáš Velecký beim Gang durch die Produktionshalle, in der gerade mehrere Becken bearbeitet werden. „Wir produzieren keine Pools auf Lager, sondern immer erst, nachdem der Auftrag erteilt wurde.“ Rund 60 Mitarbeiter beschäftigt Niveko derzeit in Produktion, Administration und Logistik. Das Produktportfolio von Niveko teilt sich in eine „Basic Line“ (mit Skimmer- und Überlaufbecken) und eine hochwertige „Exclusive Line“, die ausschließlich aus Überlaufbecken unterschiedlicher Varianten besteht. „Der Trend bei uns geht eindeutig hin zu hochwertigen Überlaufpools“, so Lukáš Velecký. Mit den Überlaufmodellen „Whisper“ (eine besonders geräuscharme Variante), „Endless“, „Evolution“ oder „Advance“ setzt das Unternehmen auf individuelle Lösungen für Kunden mit hohen Ansprüchen an Design und Ästhetik. Je nach Wunsch gibt es Überlaufrinnen aus Naturstein, Keramik oder Edelstahl. Beim Pooldesign dominieren minimalistische und puristische Elemente, ein besonderes Designelement etwa ist auch die schwebende Einstiegstreppe. Niveko bietet für seine Pools sechs Grundfarben an, wobei Weiß derzeit der absolute Favorit sei.

„nPooL Control“ als Servicetool für den Händler

Die enge Kooperation mit seinem europäischen Händlernetz ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Unternehmens. Deswegen lädt Niveko seine Händler regelmäßig zu Schulungen und Vertriebsmeetings nach Nivnice ein. So auch in diesem Frühjahr: Anlass war diesmal u. a. die Präsentation des neuen Steuerungssystems „nPooL control“. Wie Geschäftsführer Šimon Janča jr. betonte, sei „nPool control“ in erster Linie entwickelt worden, um das Verhältnis zwischen den Niveko-Poolbauern und den Endkunden zu intensivieren. Das Steuerungssystem sei ausschließlich für Niveko-Pools gedacht und nicht als unabhängiges Produkt zu sehen. Über ein Web-Interface kann der Händler ständig den aktuellen Zustand des Pools erfassen und notwendige Servicemaßnahmen ergreifen. Der Kunde wiederum kann wesentliche Funktionen seines Pools (Rollladen, Beleuchtung, Attraktionen) über eine App auf seinem Smartphone steuern. „nPooL control“ ist modular aufgebaut – neben einer Standardversion kann der Kunden unter diversen Zusatzmodulen wählen. „Wir bleiben aber in erster Linie Poolhersteller“, macht Šimon Janča jr. die Ausrichtung des Unternehmens klar, und betont, dass „nPooL control“ vor allem als Kundenbindungs- und Verkaufsförderungsmittel eingesetzt wird. Es ist speziell für service-orientierte Händler gedacht, die auch nach dem Poolbau in engem Kontakt mit ihrem Kunden bleiben wollen. Für 2017 hat Niveko ein neues Marketing- und Produktkonzept in Planung. „nPooL  control“ ist dabei nur ein Baustein von mehreren. Auf der kommenden Interbad wird der tschechische Poolhersteller die Einzelheiten vorstellen – man darf gespannt sein.

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