KWS: Mit doppelter Führungskraft voraus

KWS: Mit doppelter Führungskraft voraus

Mit hochwertigen Becken aus Hart-PVC hat sich KWS aus dem niederrheinischen Wesel im letzten Jahrzehnt einen Namen in der Branche gemacht. Unternehmensgründer Klaus Schrörs hat jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt und seinen Schwiegersohn Torben Jungbauer mit in die Geschäftsführung geholt. Zusammen wollen sie die positive Entwicklung von KWS weiter vorantreiben.

Als Klaus Schrörs im Jahre 2001 die Firma KWS gründete, hatte er eine klare Zielsetzung: Hochwertige, individuelle Becken zu bauen, die genau nach Kundenwunsch realisiert und auf die räumlichen Bedingungen zugeschnitten sind. Als Material wählte Schrörs eine äußerst beständige und korrosionsfeste Hart-PVC-Variante. Die Becken werden dann über ein spezielles Wabenverbundsystem in Sandwichbauweise hergestellt.

Im Mai 2003 trat der gelernte Bauzeichner Torben Jungbauer in das Unternehmen ein. Er entwickelte sich schnell zur rechten Hand von Klaus Schrörs, wie der Geschäftsführer erläutert:  „Torben eignete sich das technische Know-how aufgrund der engen Zusammenarbeit mit erfahrenen Schwimmbadbauern schnell an. Das operative Geschäft leitet er bereits seit ein paar Jahren sehr erfolgreich und so wird er nun auch als Geschäftsführer, zusammen mit mir, die Geschicke der KWS erfolgreich lenken.“ Besonders froh ist Klaus Schrörs, dass der Generationswechsel aus der Familie umgesetzt werden kann. „Mit 63 Jahren muss man nicht mehr an vorderster Front stehen,“ so Schrörs, der aber trotzdem noch ein paar Jahre als Geschäftsführer seinen Schwiegersohn tatkräftig unterstützen will.

Die aktuelle Ausgangslage ist vielversprechend. Nach einem leichten Rückgang in 2013 entwickelte sich das vergangene Jahr überaus erfolgreich. „Wir konnten große und sehr interessante Objekte im privaten und öffentlichen Bereich realisieren“, freut sich Klaus Schrörs. „Die Produktion war bis Dezember voll ausgelastet und auch die Auftragslage für 2015 ist sehr zufriedenstellend.“

Von High-Level bis Floating

Die Firmenzentrale von KWS in Wesel. Hier werden die Becken als Einstück-, Segment- oder Elementbecken auch produziert. Foto: KWSAuch das Exportgeschäft trägt mit rund 10 Prozent zur guten Entwicklung bei. Neben Österreich kann KWS auch in den Niederlanden ein steigendes Kundeninteresse verzeichnen. Das liegt nach Ansicht von Klaus Schrörs auch an dem „High-Level“-Becken und der LED-Ambientebeleuchtung „sens-light“. Beide Neuheiten wurden in den letzten Jahren vorgestellt und im Markt etabliert. Ganz neu hat KWS ein hochwertiges Floatingbecken mit neuen technischen Features entwickelt, das absolut resistent gegen hochprozentige Sole ist. Zwei solcher Becken werden gerade installiert.

Die hohe Qualität der KWS-Produkte wird insbesondere im Hotelbereich und im öffentlichen Sektor geschätzt. Hier konnte das Unternehmen in den letzten Jahren deutlich zulegen, zumal in diesem Bereich Qualitäts- und Sicherheitsbewusstsein groß geschrieben werden, wie Klaus Schrörs betont. „Unser PVC-Schwimmbecken, insbesondere unser Waben-Verbundsystem, hat sich über viele Jahre bewährt und durchgesetzt. Planer, Architekten, Bauherren und die Schwimmbadbauer sind von unserer Beckenkonstruktion überzeugt“, so Schrörs weiter.

Eine wichtige Grundlage der KWS-Geschäftspolitik ist die Kooperation mit der Sopra, die seit 2004 besteht. „Seit über zehn Jahren arbeiten wir sehr eng mit der Sopra-Gruppe und den anderen Kooperationspartnern zusammen“, erläutert Klaus Schrörs. „Dabei profitieren wir gegenseitig von dem Know-how, das die Gruppe auszeichnet. Uns ist es gelungen, auf Wünsche und Empfehlungen der einzelnen Sopraner einzugehen und daraus ein Produkt zu entwickeln, das seinesgleichen sucht.“ Ein Beispiel aus der Kooperation ist auch ein selbstreinigender Wasserspeicher für Becken mit Überlaufrinne, der unter dem Namen „selfclean“ zusammen mit der Firma Kühling & Hauers entwickelt wurde (www.selfclean.de). Inzwischen wurden für den Wasserspeicher die Patentrechte erteilt.

Auch wenn man das Rad nicht ständig neu erfinden kann, arbeitet das Duo Schrörs/Jungbauer ständig an einer Optimierung ihrer Produkte: „Unser Ziel ist es, das PVC-Schwimmbecken weiter zu perfektionieren und einen hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandard zu erzielen.“ Man darf auf die Zukunft in Wesel gespannt sein.

Scroll to Top